Engagement-Rate-Rechner
Trag Follower, Likes und Kommentare ein oder lass die Zahlen aus einem öffentlichen Profil übernehmen. Die Rechnung läuft in deinem Browser.
Was die Engagement-Rate aussagt
Die Engagement-Rate zeigt, welcher Anteil deiner Follower im Schnitt auf einen Beitrag reagiert. Sie ist die Zahl, auf die Agenturen und Marken schauen, wenn sie ein Profil einschätzen, weil sie mehr verrät als die Followerzahl allein. Ein Profil mit 3.000 Followern und 300 Likes pro Beitrag hat ein lebendigeres Publikum als eines mit 30.000 Followern und 300 Likes.
Die Formel
Engagement-Rate = (Likes + Kommentare) ÷ Follower × 100
Gerechnet wird mit dem Durchschnitt pro Beitrag. Wenn du stattdessen Likes und Kommentare über mehrere Beiträge zusammengezählt hast, wähl oben „Summen über mehrere Beiträge“ und gib an, wie viele Beiträge es waren. Der Rechner teilt dann selbst.
Es gibt andere Varianten, die zum Beispiel Speicherungen und geteilte Beiträge einbeziehen oder durch die Reichweite statt durch die Follower teilen. Diese Zahlen siehst du aber nur in deinen eigenen Statistiken. Die Formel oben funktioniert mit öffentlich sichtbaren Zahlen und lässt sich deshalb für jedes Profil rechnen.
So kommst du an die Zahlen
- Öffne das Profil und notier die Zahl der Follower.
- Geh die letzten 10 bis 12 Beiträge durch und notier Likes und Kommentare. Lass ganz frische Beiträge weg.
- Trag die Summen ein und wähl „Summen über mehrere Beiträge“, oder rechne selbst den Durchschnitt aus.
Schneller geht es mit dem Feld „Aus einem Instagram-Konto übernehmen“: Es liest die öffentlichen Zahlen eines Profils und trägt sie ein. Bei privaten Konten oder Beiträgen mit ausgeblendeten Likes funktioniert das nicht.
Wie man das Ergebnis einordnet
Wir nennen hier bewusst keine Richtwerte wie „3 % ist gut“. Solche Zahlen kursieren überall, ihre Herkunft ist aber selten nachvollziehbar, und sie hängen stark von Profilgröße und Thema ab. Sinnvoller sind zwei Vergleiche:
- Mit dir selbst. Rechne jetzt, und noch einmal in vier Wochen. Steigt die Rate, kommen deine Inhalte besser an.
- Mit ähnlichen Profilen. Nimm drei, vier Profile aus deiner Nische mit ähnlicher Followerzahl und rechne auch für sie.
Gekaufte Follower und die Engagement-Rate
Gekaufte Follower erhöhen den Nenner der Formel, aber nicht den Zähler, weil sie in der Regel nicht interagieren. Die Rate sinkt also. Probier es aus: Trag deine aktuellen Zahlen ein und rechne dann noch einmal mit der Followerzahl, die du nach einer Bestellung hättest. Mehr dazu im Ratgeber Lohnt es sich, Follower zu kaufen?
Fragen zur Engagement-Rate
Wie berechnet man die Engagement-Rate auf Instagram?
Durchschnittliche Likes plus durchschnittliche Kommentare pro Beitrag, geteilt durch die Zahl der Follower, mal 100. Bei 1.000 Followern, 45 Likes und 5 Kommentaren im Schnitt sind das 5 %.
Welche Engagement-Rate ist gut?
Dafür gibt es keinen festen Wert. Kleine Profile haben fast immer eine höhere Rate als große, und je nach Thema gibt es große Unterschiede. Am aussagekräftigsten ist der Vergleich mit deinen eigenen früheren Werten und mit ähnlich großen Profilen aus deiner Nische.
Wie viele Beiträge sollte ich einbeziehen?
Die letzten 10 bis 12 Beiträge sind ein guter Mittelweg. Lass Beiträge weg, die erst vor wenigen Stunden veröffentlicht wurden, weil sie ihre Likes noch sammeln.
Kann ich Zahlen mit Punkt und Komma eingeben?
Ja. Der Rechner versteht deutsche Schreibweisen wie 12.500, 1,2 Tsd., 3,4 Mio. oder 12,5k.
Wie verändern gekaufte Follower die Engagement-Rate?
Sie senken sie, weil sie die Zahl der Follower erhöhen, aber in der Regel nicht liken oder kommentieren. Mit dem Rechner kannst du ausprobieren, wo du nach einer Bestellung landen würdest.
Werden meine Eingaben gespeichert?
Nein. Die Rechnung läuft in deinem Browser. Nur wenn du ein Konto abrufen lässt, wird der Benutzername an unseren Server geschickt, um die öffentlichen Profildaten zu lesen.