Wie viel man mit Instagram verdient, lässt sich nicht genau sagen. Dieser Rechner zeigt dir eine grobe Spanne für bezahlte Kooperationen, und du siehst und änderst jede Annahme, auf der sie beruht.
Die Rechnung ist absichtlich einfach, damit du sie nachvollziehen kannst:
Follower ÷ 1.000 × Grundpreis × Faktor Engagement × Faktor Format × Faktor Thema
Das Ergebnis wird auf glatte Beträge gerundet, damit es nicht genauer aussieht, als es ist.
Marken zahlen nicht für Follower, sondern für Menschen, die etwas sehen und darauf reagieren. Viele schauen deshalb in deine Statistiken: Reichweite, Aufrufe von Reels, Herkunft und Alter deines Publikums. Wenn dein Publikum genau zu einer Marke passt, kann ein kleines Profil mehr bekommen als ein großes. Umgekehrt helfen viele Follower wenig, wenn kaum jemand reagiert. Das gilt auch für gekaufte Follower: Sie erhöhen die Followerzahl, aber nicht das Engagement, und Marken prüfen das oft. Mehr dazu in Gekaufte Follower erkennen und Lohnt es sich, Follower zu kaufen?
Kooperationen sind außerdem nur ein Weg. Viele verdienen zusätzlich mit Provisionen über Affiliate-Links, eigenen Produkten oder Kursen, Aufträgen als Fotograf oder Coach, oder mit Funktionen von Instagram selbst, etwa Abonnements, sofern diese für dein Konto und Land verfügbar sind.
Bezahlte Beiträge musst du in Deutschland deutlich als Werbung kennzeichnen, zum Beispiel mit „Werbung“ oder „Anzeige“ am Anfang und mit der Kennzeichnung für bezahlte Partnerschaften in Instagram. Einnahmen aus Kooperationen, auch in Form von Produkten, sind in der Regel steuerpflichtig. Ob und wie du ein Gewerbe anmelden musst und was steuerlich gilt, klärst du am besten mit einer Steuerberatung. Rechtliche Grundlagen rund um Instagram findest du auch im Ratgeber Ist Follower kaufen legal?
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