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Instagram Verdienst-Rechner

Wie viel man mit Instagram verdient, lässt sich nicht genau sagen. Dieser Rechner zeigt dir eine grobe Spanne für bezahlte Kooperationen, und du siehst und änderst jede Annahme, auf der sie beruht.

Auch 12,5 Tsd. oder 12,5k funktioniert.

Engagement angeben
Annahmen anpassen

Das sind keine Marktdaten, sondern Startwerte zum Ausprobieren. Wenn du echte Angebote oder Mediakits aus deiner Nische kennst, trag deren Werte ein.

So benutzt du den Rechner

  1. Trag deine Follower ein und entweder die durchschnittlichen Likes und Kommentare oder deine Engagement-Rate. Mit „Aus einem Instagram-Konto übernehmen“ werden die Zahlen eines öffentlichen Profils automatisch eingetragen.
  2. Wähl Format und Thema. Die Faktoren dafür erscheinen unten bei den Annahmen und lassen sich dort ändern.
  3. Tipp auf „Spanne berechnen“. Du siehst die Spanne pro Kooperation, jeden Rechenschritt und eine Hochrechnung auf den Monat.

Wie der Rechner rechnet

Die Rechnung ist absichtlich einfach, damit du sie nachvollziehen kannst:

Follower ÷ 1.000 × Grundpreis × Faktor Engagement × Faktor Format × Faktor Thema

  • Grundpreis: Voreingestellt sind 5 bis 15 € je 1.000 Follower. Das ist eine grobe Annahme für einen einzelnen Feed-Beitrag und keine erhobene Zahl. Tatsächliche Angebote liegen je nach Marke, Land und Verhandlung oft deutlich darunter oder darüber.
  • Faktor Engagement: Liegt deine Engagement-Rate im Bereich, den du als normal festlegst (voreingestellt 1 bis 3 %), bleibt der Preis gleich. Darunter sinkt er im Verhältnis, höchstens auf die Hälfte. Darüber steigt er, höchstens auf das Doppelte.
  • Faktor Format: voreingestellt 1 für einen Beitrag, 1,25 für ein Reel und 0,5 für eine Story, weil Storys nach einem Tag verschwinden.
  • Faktor Thema: zwischen 0,9 und 1,4. Die Idee dahinter: In Themen, in denen Marken pro Kunde viel verdienen, etwa Technik und Finanzen, wird oft mehr gezahlt. Auch das ist eine Annahme, keine Statistik.

Das Ergebnis wird auf glatte Beträge gerundet, damit es nicht genauer aussieht, als es ist.

Was der Rechner nicht weiß

Marken zahlen nicht für Follower, sondern für Menschen, die etwas sehen und darauf reagieren. Viele schauen deshalb in deine Statistiken: Reichweite, Aufrufe von Reels, Herkunft und Alter deines Publikums. Wenn dein Publikum genau zu einer Marke passt, kann ein kleines Profil mehr bekommen als ein großes. Umgekehrt helfen viele Follower wenig, wenn kaum jemand reagiert. Das gilt auch für gekaufte Follower: Sie erhöhen die Followerzahl, aber nicht das Engagement, und Marken prüfen das oft. Mehr dazu in Gekaufte Follower erkennen und Lohnt es sich, Follower zu kaufen?

Kooperationen sind außerdem nur ein Weg. Viele verdienen zusätzlich mit Provisionen über Affiliate-Links, eigenen Produkten oder Kursen, Aufträgen als Fotograf oder Coach, oder mit Funktionen von Instagram selbst, etwa Abonnements, sofern diese für dein Konto und Land verfügbar sind.

Werbung kennzeichnen und Einnahmen versteuern

Bezahlte Beiträge musst du in Deutschland deutlich als Werbung kennzeichnen, zum Beispiel mit „Werbung“ oder „Anzeige“ am Anfang und mit der Kennzeichnung für bezahlte Partnerschaften in Instagram. Einnahmen aus Kooperationen, auch in Form von Produkten, sind in der Regel steuerpflichtig. Ob und wie du ein Gewerbe anmelden musst und was steuerlich gilt, klärst du am besten mit einer Steuerberatung. Rechtliche Grundlagen rund um Instagram findest du auch im Ratgeber Ist Follower kaufen legal?

Fragen & Antworten

Fragen zum Verdienst auf Instagram

Wie viel verdient man mit Instagram?
Das hängt vor allem davon ab, wie viele Menschen deine Beiträge erreichen, wie gut dein Publikum zu einer Marke passt und wie du verhandelst. Feste Preise gibt es nicht. Der Rechner zeigt dir eine grobe Spanne auf Basis von Annahmen, die du selbst anpassen kannst.
Ab wie vielen Followern kann man Geld verdienen?
Eine feste Grenze gibt es nicht. Auch kleine Profile mit einem klaren Thema bekommen Anfragen, oft zuerst gegen Produkte statt Geld. Wichtiger als die Followerzahl ist, dass dein Publikum aktiv ist und zum Thema passt.
Woher kommen die Werte im Rechner?
Es sind Startwerte, die wir als grobe Annahme gewählt haben, keine Studie und keine Marktdaten. Deshalb stehen alle Faktoren sichtbar im Formular, und du kannst sie durch Werte aus echten Angeboten ersetzen.
Zahlt Instagram selbst Geld für Follower?
Nein. Für Follower allein zahlt Instagram nichts. Je nach Land und Konto gibt es Funktionen wie Abonnements, über die deine Follower dich direkt unterstützen können. Der Großteil der Einnahmen kommt aber meist aus Kooperationen mit Marken.
Muss ich Einnahmen aus Instagram versteuern?
In der Regel ja, auch wenn du statt Geld Produkte bekommst. Was in deinem Fall gilt, klärst du am besten mit einer Steuerberatung.
Werden meine Eingaben gespeichert?
Nein. Die Rechnung läuft in deinem Browser. Nur wenn du ein Konto abrufen lässt, wird der Benutzername an unseren Server geschickt, um die öffentlichen Profildaten zu lesen.